Staffel 2 · 26.10.2026 · 53 Min.
KI und digitale Souveränität: Mittelstand, Daten und Busfaktor - Zusammen mit Professor Alexander Bartel
Wie verändert KI die Arbeit im Mittelstand, und wie abhängig ist Europa von amerikanischen und chinesischen Anbietern? Darüber sprechen Melanie Kamrath und Alex Vollertsen mit ihrem ersten Studiogast der zweiten Staffel, Alexander Bartel. Er kommt aus Kempten im Allgäu und ist Professor für Software Engineering an der Hochschule Neu-Ulm.
Bartel arbeitet am Technologietransferzentrum (TTZ) in Günzburg mit, das sich mit KI beschäftigt, und begleitet Unternehmen aus der Region, vor allem aus dem produzierenden Gewerbe. Er erklärt, warum Studierende trotz KI noch programmieren lernen müssen, und was ein abgeschaltetes KI-Modell über Europas Abhängigkeit zeigt.
Im Gespräch geht es um den Mittelstand: Unternehmen mit sensiblen Daten können eigene KI-Lösungen aufbauen. Bartel erklärt den Busfaktor und warum sich schlechte Prozesse nicht durch Digitalisierung bessern. Er sagt, KI nehme keine Jobs weg, sorge aber für einen ordentlichen Wandel mit zwei Seiten.
Am Ende geht es um Nachwuchs und ein mögliches neues Schulfach, um Arbeitsplätze und Fähigkeiten und um die Haltung, die jungen Menschen im Umgang mit KI hilft. Bartel nennt außerdem seinen Wunsch für die Region.
Kapitel:
00:00 Intro
00:41 Begrüßung und Vorstellung
02:53 Lieblingsplatz und die Region
08:23 Das TTZ und KI in der Softwareentwicklung
14:58 Europa und digitale Souveränität
23:08 KI im Mittelstand: Daten, Prozesse, Mitarbeiter
34:40 Größter Erfolg, Nachwuchs und neues Schulfach
42:34 Arbeitsplätze, Skills und Wandel
50:55 Wunsch für die Region
